
Meine Low Carb Donauwelle ist der beste Beweis dafür, dass der beliebte Kuchen-Klassiker auch ohne Zucker und Mehl ein echter Traum sein kann. Statt einer schweren Buttercreme habe ich für dieses Rezept eine leichtere Füllung aus Quark und Sahne zubereitet, die perfekt zu dem saftigen Boden aus Mandel- und Kokosmehl passt. Egal ob du dich Low Carb, zuckerfrei, glutenfrei oder Keto ernährst oder einfach nur eine Donauwelle in einer kalorienärmeren Version genießen möchtest: Dieses einfache Rezept gelingt dir garantiert und schmeckt so lecker, dass bestimmt niemand merken wird, dass es sich um eine gesündere Version handelt.
Einfach, lecker und gesünder
Vielleicht hast du dich schon gefragt: „Warum gibt es bei Staupitopia eigentlich schon so viele Low Carb Kuchen Rezepte für die verschiedensten Klassiker – aber keine Donauwelle?“
Die ehrliche Antwort ist: Ich habe eine Low Carb Donauwelle ohne Zucker schon sehr oft gebacken und die Rezepte dann immer wieder verworfen. Mal war mir der Kuchen in Verbindung mit einer “klassischen” Buttercreme ohne Zucker zu mächtig, mal hat sich der dunkle Teig optisch kaum vom hellen abgehoben oder die Zubereitung war mir schlichtweg zu aufwendig. Aber ich wollte mich nicht mit „ganz okay“ zufrieden geben.
Mein Ziel war ein Rezept, das wirklich perfekt ist: Eine Low Carb Donauwelle, die einfach zu machen ist, hübsch aussieht und vor allem nicht so schwer im Magen liegt. Und genau diese Version möchte ich jetzt mit dir teilen!
Tipp: Lust auf noch mehr gesündere Klassiker ohne Zucker? Wenn du genau wie ich den Geschmack von „früher“ liebst, aber auf Zucker und Weizenmehl verzichten möchtest, dann probier unbedingt auch mal diese Rezepte aus:
- Mein Low Carb Bienenstich
- Der Schokokuchen ohne Zucker
- Oder dieser kalorienarme Käsekuchen ohne Boden.

Warum diese Donauwelle so unglaublich saftig schmeckt
Oft höre ich von Leuten, die noch nie zuckerfrei gebacken haben, dass sie Angst haben, dass Low Carb Kuchen trocken oder „staubig“ schmecken könnte. Aber nicht bei meinen Rezepten und somit auch nicht bei dieser Low Carb Donauwelle! Das Geheimnis liegt in der besonderen Kombination der Zutaten für den Rührteig:
Der Mehl-Mix: Ich nehme eine Mischung aus gemahlenen Mandeln* und Kokosmehl* für den Teig. Die Mandeln sorgen für einen nussigen Geschmack und Feuchtigkeit, während das Kokosmehl für die nötige Stabilität sorgt. Zudem gebe ich zusätzlich zur Butter noch etwas Magerquark in den Teig. Das macht den Boden kompakter und herrlich saftig.
Die Kirschen: Da wir die Sauerkirschen in den Teig drücken, geben sie beim Backen Feuchtigkeit an den Boden ab – genau wie beim Original.

Leichte Quark-Creme statt Buttercreme
Eine klassische Donauwelle wird traditionell mit einer deutschen Buttercreme aus Pudding und viel Butter gemacht. Das ist nicht nur extrem aufwendig (Stichwort: Gerinnen!), sondern liegt auch schwer im Magen.
Für meine zuckerfreie Donauwelle habe ich mich für eine Blitz-Creme aus Magerquark und Sahne entschieden.
Der Vorteil: Sie ist in 2 Minuten angerührt, gelingt garantiert ohne Klümpchen und schmeckt viel frischer und leichter.
Protein-Kick: Durch den Magerquark liefert dir dieses Stück Kuchen eine extra Portion Eiweiß, die dich lange satt hält.
Wichtig: Damit die Creme nicht knirscht, nehme ich Puder-Erythrit. Das bedeutet, dass ich das Erythrit* vor der Verwendung im Teig einfach in einem Mixer* fein mahle.

So gelingt dir das typische Wellenmuster
Das Auge isst mit! Damit deine Low Carb Donauwelle auch optisch wie vom Bäcker aussieht, gibt es zwei einfache Tricks für die "Welle":
- Im Teig: Gib erst den hellen Teig in die Form und verstreiche darauf den dunklen Kakao-Teig. Nimm dann eine Gabel und ziehe sie spiralförmig durch die Schichten (ähnlich wie beim Low Carb Marmorkuchen). Wenn du jetzt die Kirschen auflegst und leicht eindrückst, sinken sie beim Backen etwas tiefer und verstärken den Wellen-Effekt.
- Auf der Schokolade: Wenn der Schokoguss auf der kalten Creme verteilt ist, warte einen kurzen Moment, bis er leicht anzieht, aber noch flüssig ist. Ziehe dann mit einer Gabel vorsichtig Wellenlinien durch die Schokolade.


Tipp
Das Backbuch zum Blog
In meinem Buch Backen ohne Zucker bekommst du neben vielen Tipps und Tricks zum zuckerfreien Backen über 100 meiner liebsten Rezepte in gebundener Form! Es ist ein Begleiter, der dir dabei helfen soll, den Zucker im Alltag zu reduzieren. Dabei sollst du nicht das Gefühl haben auf etwas verzichten zu müssen!
📖 Rezept

Low Carb Donauwelle ohne Zucker mit Quark-Creme
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Zutaten
- 4 Eier
- 70 g Butter, weich
- 30 g Magerquark
- 100 g Erythrit*, zu Puder gemahlen
- 80 g gemahlene Mandeln*
- 30 g Kokosmehl*
- 2 TL Backpulver
- 100 ml Mandelmilch, alternativ Milch oder eine andere Milchalternative
- Vanilleextrakt*, nach Belieben
- 15 g Kakaopulver*
- 200 g Kirschen, ungezuckert (ich nehme Sauerkirschen)
- 200 g Magerquark, alternativ Skyr
- 150 ml Sahne
- 40 g Erythrit*, zu Puder gemahlen
- 1 TL Vanilleextrakt*
- 50 g Xylit-Schokodrops*, alternativ z.B. zartbitter Schokolade mind. 85 % Kakao, Schokolade ohne Zucker oder Kakaomasse
- 50 ml Mandelmilch, alternativ Milch oder eine andere Milchalternative
- 10 g Butter
Zubereitung
- Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Butter, Quark und Erythrit cremig rühren.
- Eier einzeln unterrühren und Vanilleextrakt dazugeben.
- Mandeln, Kokosmehl sowie Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch in den Teig geben.
- Eine Springform (ca. 22 cm) mit Backpapier auslegen, den Rand einfetten und die Hälfte des Teiges in die Form füllen.
- Kakaopulver (+ 2 EL Mandelmilch) in die andere Hälfte des Teiges rühren, auf dem hellen Teig verteilen und Teige mit einer Gabel leicht verstrudeln.
- Kirschen gleichmäßig auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken.
- Kuchen im vorgeheizten Backofen für ca. 40 bis 45 Minuten backen, wobei er nach ca. 30 Minuten abgedeckt werden sollte, damit er von oben nicht zu dunkel wird. Anschließend vollständig abkühlen lassen.
- Für die Creme, Sahne steif schlagen und Quark mit Erythrit sowie Vanilleextrakt glatt rühren.
- Sahne vorsichtig unter die Quarkmasse heben und gleichmäßig auf den kalten Kuchen streichen.
- Für den Schokoguss alle Zutaten leicht in einen Topf erhitzen bis die Schokolade und die Butter geschmolzen ist.
- Schokoguss vorsichtig auf der Creme verteilen und mit einer Gabel ein leichtes Wellenmuster ziehen.
- Donauwelle vor dem Verzehr mindestens 2 Stunden kalt stellen.
Nährwerte
Die Informationen zu den Nährwerten sind ungefähre Angaben und werden automatisch berechnet.
Meine Empfehlungen
Notizen
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Ich verwende klassische Sauerkirschen aus dem Glas. Achte beim Kauf unbedingt darauf, dass sie „ungezuckert“ oder „natursüß“ sind. Zwar haben Kirschen von Natur aus Fruchtzucker, aber da wir sie auf den ganzen Kuchen verteilen, passt die Kohlenhydratmenge (ca. 4,4 g Netto-KH pro Stück) perfekt in eine Low Carb Ernährung. Tipp: Lass die Kirschen sehr gut in einem Sieb abtropfen, damit deine Low Carb Donauwelle nicht durchweicht!
Ja, absolut! Da wir keine puddingbasierte Creme verwenden, kannst du die Low Carb Donauwelle hervorragend einfrieren. Schneide sie am besten fertig in Stücke und friere sie mit Backpapier getrennt ein. Zum Auftauen stellst du sie einfach für ein paar Stunden in den Kühlschrank.
Darüber brauchst du dir keine Sorgen machen. Dadurch, dass die zuckerfreie Schokolade mit Mandelmilch und Butter vermischt wird, bleibt sie viel weicher und du kannst deine Donauwelle perfekt schneiden.
Schon probiert?
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* Staupitopia Zuckerfrei ist ein unabhängiger Blog auf dem sich alles rund um das Low Carb Backen ohne Zucker und ohne Mehl dreht. Über die Links mit einem "Stern" binde ich in Rezepten und Beiträgen nur meine liebsten Produkte ein. Diese nehme auch ich zum Backen und Kochen.
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Hannah meint
Boah, die sieht ja mega saftig aus! 😍 Endlich mal ein Rezept ohne diese schwere Buttercreme, das hat mich immer abgeschreckt. Meinst du, das klappt auch mit Himbeeren statt Kirschen? Würde das gerne mal probieren!
Katrin Staupendahl meint
Danke dir! 🥰 Ja, das klappt auf jeden Fall! Himbeeren passen auch super zu der Quark-Creme. Achte nur darauf, dass du sie am besten gefroren in den Teig gibst, damit sie beim Backen nicht zu viel Saft verlieren. Berichte unbedingt mal, wie es geschmeckt hat! ❤️