
Wenn du Lust hast leckere, weiche und super aromatische Kekse zu backen, dann musst du unbedingt einmal dieses Rezept für Orangenkekse ohne Zucker ausprobieren. Sie zergehen praktisch auf der Zunge und bringen während der Zubereitung einen traumhaften Duft in deine Küche. Man kann es dann gar nicht mehr abwarten, von den leckeren Orangenplätzchen zu probieren.
Und das Beste: Für die Zubereitung der zuckerfreien Orangenkekse ohne Mehl brauchst du nur 4 Zutaten.
📖 Rezept

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Zutaten
- 1 Bio-Orange, ca. 250 g
- 125 g gemahlene Mandeln*
- 3 Eier
- 60 g Erythrit*, zu Puder gemahlen
- Weiße Low Carb Schokolade, nach Belieben
- Orangenschalenabrieb, nach Belieben
Zubereitung
- Orange gut abwaschen und mit der Schale in kleine Stücke schneiden.
- Orangenstücke zusammen mit einem Esslöffel Wasser in einem Topf erhitzen und zugedeckt für 30 Minuten köcheln lassen, damit die Bitterstoffe entfernt werden.
- Topf beiseite stellen, abkühlen lassen und anschließend in einem Mixer pürieren.
- Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Gemahlene Mandeln, Erythrit, Eier und das Orangenpüree miteinander verrühren.
- Neun ungefähr gleichgroße Teigkleckse auf einem mit Backpapier belegten Backgitter verteilen und Kekse im vorgeheizten Backofen für ca. 10 bis 12 Minuten backen.
- Für die zweite Hälfte des Teiges wiederholen.
- Orangenkekse nach dem Backen vollständig abkühlen lassen und anschließend nach Belieben zum Beispiel mit ein wenig geschmolzener, weißer Low Carb Schokolade und Orangenschalenabrieb dekorieren.
Nährwerte
Die Informationen zu den Nährwerten sind ungefähre Angaben und werden automatisch berechnet.
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Dann lies jetzt weiter - ich verrate dir noch wichtige Tipps und praktische Zutaten-Alternativen!
Warum ganze Orangen?
Indem du die Orange mit Schale kochst und pürierst, entsteht ein intensives Orangenaroma – ohne Bitterkeit.
Wichtig ist nur, Bio-Orangen zu verwenden und sie lange genug zu köcheln, damit die Schale weich und mild wird.
Tipp: Übrigens bereite ich auf eine ähnliche Weise auch meinen Orangenkuchen ohne Zucker zu. Falls du also gleich Lust bekommen hast, nicht nur Kekse sondern auch Kuchen mit einem feinem Orangenduft zu backen, dann findest du hier das Rezept für den zuckerfreien Orangenkuchen. Hier findest du alle meine Rezepte für Low Carb Kekse.

Tipps & Variationen
- Zitrus-Variante:
Ersetze die Orange durch Zitrone oder Mandarine – so entstehen fruchtig-frische Low Carb Kekse in anderen Geschmacksrichtungen. - Festerer Teig:
Füge 1 EL Kokosmehl hinzu, wenn du den Teig etwas fester magst (wie Leserin Karin in den Kommentaren vorgeschlagen hat). - Schokoladig:
Tauche die Orangenkekse ohne Zucker halbseitig in geschmolzene weiße Low Carb Schokolade – das harmoniert perfekt mit dem Orangengeschmack.
Aufbewahrung
Bewahre die Orangenkekse in einer luftdichten Dose auf. Sie halten sich mindestens 2 Wochen und bleiben dabei wunderbar saftig.
Du kannst sie auch einfrieren – so hast du immer eine kleine süße Reserve.

Oft gestellte Fragen
Ja, das funktioniert wunderbar. So kannst du gleich mehrere Orangen vorkochen und das Püree portionsweise einfrieren.
Dann war die Kochzeit wahrscheinlich zu kurz. Lass die Orange beim nächsten Mal lieber etwas länger köcheln, um die Bitterstoffe vollständig zu entfernen.
Ja, Xylit funktioniert sehr gut. Reines Stevia ist jedoch nicht geeignet, da es die Konsistenz stark verändert.
Ja – ersetze ein Ei durch 1 Esslöffel gemahlene Leinsamen und 3 Esslöffel Wasser (quellen lassen).
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Tipp
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Schon probiert?
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* Staupitopia Zuckerfrei ist ein unabhängiger Blog auf dem sich alles rund um das Low Carb Backen ohne Zucker und ohne Mehl dreht. Über die Links mit einem "Stern" binde ich in Rezepten und Beiträgen nur meine liebsten Produkte ein. Diese nehme auch ich zum Backen und Kochen.
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A.Sewz meint
Hallo, ich habe die Anmerkung, dass sich das Orangengewicht nicht verdoppelt, wenn man, die doppelte Menge des Rezeptes nimmt.
Tanja meint
Eigentlich ganz gut.
Aber leider sind meine Kekse auch viel zu bitter obwohl ich die Orange 50! Minuten gekocht habe. Eventuell starte ich noch einen Versuch und werde die Orange dünn schälen, von der weißen bitteren Haut soviel wie möglich entfernen und dann Schale und Fruchtfleisch zusammen kochen. Vielleicht wird es dann nicht so bitter.
Oder bekomme ich die Konsistenz nur mit dem Fruchtfleisch hin? Das wäre mir am liebsten. Hat da jemand schon Erfahrung gemacht?
Katrin Staupendahl meint
Hallo Tanja,
danke dir für dein Feedback! 😊
Die Bitterkeit kommt tatsächlich fast immer von der weißen Haut der Orange. Auch wenn sie lange gekocht wird, kann es wohl bei manchen Früchten trotzdem passieren, dass etwas Bitterkeit bleibt. Dein Plan ist also genau richtig: die Orange wirklich dünn schälen und so viel wie möglich von dem weißen Teil entfernen. Schale und Fruchtfleisch kannst du dann zusammen kochen.
Nur mit dem reinen Fruchtfleisch klappt es auch, aber der Orangengeschmack wird dann etwas milder und die Konsistenz ein kleines bisschen weicher.
Liebe Grüße
Katrin
Julie meint
Hallo. Wie lange sind die Kekse denn haltbar? Lg
Karin Berg meint
Eben 3 Bleche aus dem Ofen geholt. Der Teig war mir zu flüssig. hab noch 15 g Kokosmehl hinzugefügt zum Binden und die Plätzchen mit zuckerfreier Schokolade garniert.
Alex meint
Diese Kekse sind sowas von lecker!!! Habe sie nun auch mal mit Zitrone gebacken und auch das funktioniert super und ist mega lecker!
Staupitopia meint
Ganz lieben Dank. Das freut mich sehr zu hören ☺️
Sandra meint
Hallo Katrin 🙂
kann man das Orangenpüree einfrieren?
Danke und Lg Sandra
Staupitopia meint
Hallo Sandra,
ja, das sollte keine Problem sein.
Liebe Grüße
Katrin
Olivia meint
Hallo Katrin,
ich habe die Kekse heute gemacht. Sie sind leider noch recht bitter. Hätte ich da die Orange etwas länger/stärker kochen müssen? Oder ist es normal, dass es noch etwas bitter schmeckt? Ich habe leider keinen Vergleich, weil ich noch nie mit einer ganzen Orange gearbeitet habe.
Ansonsten hat es gut geklappt, die Konsistenz vom Teig war super. Es lässt sich ganz toll nachmachen.
LG
Staupitopia meint
Hallo Olivia,
nein, die Kekse schmecken eigentlich nicht bitter. Vermutlich hättest du die Orange wirklich noch etwas länger köcheln müssen.
Liebe Grüße
Katrin