
Beim Anschneiden zeigt mein Low Carb Zimtkuchen ohne Zucker in jeder Scheibe einen dunklen Zimtstrudel und der helle Teig drumherum bleibt richtig saftig. Das liegt am Quark, der hier einen Teil der Butter ersetzt. Aus einer Kastenform schneide ich zwölf Stücke, jedes mit nur 1,9 g Kohlenhydraten.
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Mein Marmorkuchen mit Kokosmehl erfreut sich hier auf dem Blog jedes Jahr aufs Neue großer Beliebtheit und wird oft nachgebacken. Irgendwann im Herbst wollte ich wissen, was passiert, wenn der Kakao im dunklen Teig durch Zimt ersetzt wird. Das Ergebnis ist dieser Kuchen geworden. Zwei Esslöffel Ceylon-Zimt mit einem Schuss Mandelmilch in ein Drittel des Teigs gerührt, mit der Gabel durch den hellen Teig gezogen, fertig ist der Swirl. Der Rest ist fast der bewährte Rührteig aus Kokosmehl, gemahlenen Mandeln und Butter, der in der Kastenform zuverlässig saftig wird (zu einer kleinen Änderung bzw. Experiment erzähle ich dir gleich unten mehr). Wenn du es dezenter magst, nimmst du einfach weniger Zimt. Eine Leserin kommt mit zwei Teelöffeln aus. Bei mir darf es die volle Menge sein.


Was im Teig anders ist als bei meinem Marmorkuchen
Beim Zimtkuchen habe ich die Grundlage vom Marmorkuchen noch einmal angefasst: 50 g der Butter stecken hier als Magerquark im Teig. Das war ursprünglich ein Test, ob ich meine Kuchenbasis etwas kalorienärmer und eiweißreicher hinbekomme und es klappt prima. Skyr statt Quark habe ich auch schon genommen, geschmacklich war für mich kein Unterschied zu merken.
Beim Kokosmehl bleibe ich. Mit entöltem Mandelmehl funktioniert der Kuchen zwar auch, er wird damit aber etwas trockener. Für den Swirl nehme ich Ceylon-Zimt, weil er deutlich weniger Cumarin enthält und milder schmeckt. Was Kokosmehl im Teig sonst noch ausmacht, habe ich in meinem Zutaten-Guide zusammengeschrieben.


Aus dem Kühlschrank, aber nicht kühlschrankkalt
Ich bewahre den Zimtkuchen im Kühlschrank auf. Dort hält er sich 3 bis 4 Tage. Rührkuchen esse ich aber nicht gern kühlschrankkalt, deshalb hole ich ihn zwei bis drei Stunden vorher heraus. Wenn dich das nicht stört, kannst du ihn natürlich auch direkt aus dem Kühlschrank essen. 😉 Eingefroren habe ich ihn auch schon, das klappt gut.
Zimtmuffins aus demselben Teig
Aus dem Teig habe ich mittlerweile auch Zimtmuffins gebacken. Die brauchen im Ofen nur 25 bis 30 Minuten, also etwa halb so lange wie der Kuchen in der Kastenform.
📖 Rezept
Low Carb Zimtkuchen ohne Zucker

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Zutaten
- 50 g Kokosmehl*
- 100 g gemahlene Mandeln*
- 5 Eier
- 150 g Erythrit*, zu Puder gemahlen
- 150 ml Mandelmilch, Milch oder eine andere Milchalternative
- 100 g Butter, weich
- 50 g Magerquark
- 3 TL Backpulver
- 1 TL Ceylon Zimt*
- 2 EL Ceylon Zimt*
- 1 EL Mandelmilch, Milch oder eine andere Milchalternative
Zubereitung
Back- Kochmodus starten- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kastenform einfetten und Backpapier hineinlegen.
- In einer Schüssel die gemahlenen Mandeln, Kokosmehl, Puder-Erythrit, Backpulver und 1 TL Zimt mischen. Eier, weiche Butter, Magerquark und 150 ml Mandelmilch dazugeben und verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
- Ein Drittel des Teigs abnehmen und mit 2 EL Ceylon-Zimt und 1 EL Mandelmilch verrühren. Den hellen Teig in die Kastenform streichen, den Zimtteig darauf verteilen und eine Gabel in Spiralen durch beide Schichten ziehen.
- Den Kuchen 55–60 Minuten backen und ihn nach 40–45 Minuten mit Alufolie oder Backpapier abdecken, so bräunt die Oberfläche nicht zu stark.
- Den Kuchen etwas abkühlen lassen, bevor du ihn aus der Kastenform hebst, dann in 12 Stücke schneiden.


















Maria meint
Ich habe den Kuchen schon mehrfach gebacken, nehme für den Zimtswirl allerdings nur 2 Teelöffel Zimt aber das ist Geschmacksache. Das ist ein sehr gutes und wandlungsfähiges Rezept. Vielen Dank dafür!
Katrin Staupendahl meint
Liebe Maria,
ganz lieben Dank für deine Rückmeldung. Wie schön, dass dir der Kuchen so gut schmeckt 😊
Viele Grüße
Katrin
Anonym meint
Lecker! Immer wieder tolle Rezepte! Vielen Dank!